Auf alle Fälle muss damit begonnen werden, die vorhandenen Türen genau zu vermessen. Mit dem Vermessen bekommt der Wohnungsnutzer eine genaue Vorstellung darüber, ob es sich nicht um eine atypische Tür handelt, die eventuell auf Maß angefertigt werden muss, was verständlicherweise teurer ist, als der Kauf einer Serientür.   Die Standardmaße von Türen, die am häufigsten im Sortiment aller Hersteller vorhanden sind,  betragen 80/197 bzw. 90/197.

Des Weiteren muss man die geeignetste Breite der "neuen Tür" in Betracht ziehen (für bewohnte Räumlichkeiten wird standardmäßig eine Breite von 80 cm verwendet, aber zum Beispiel für eine Kammer oder ähnliche Räumlichkeiten mit "Servicefunktion" ist eine Türbreite von 60 oder 70 cm ausreichend).

Auf die richtige Wahl der ausreichenden und nicht einer größeren Breite kommt es an. Oft wiederholen sich die Fehler beim Einsetzen der Innentür, es werden zu breite Türflügel für das schwenkbare Öffnen der Tür verwendet. Große Türflügel können beim Öffnen die umstehenden Möbel berühren und somit beschädigen. Über die Breite der Tür sowie über das Öffnen der Tür sollte man sich daher am Besten bereits im Vorfeld Gedanken machen, vor allem in Bezug auf die angedachte Anordnung der Möbel und die prognostizierte "Frequentierung" in dem Raum.

Nachdem alle Faktoren in Betracht gezogen wurden, kann man sich entscheiden, ob man die Tür in die alte Zarge einsetzen möchte oder ob man die bestehende Zarge ausbricht oder eine völlig neue Zarge installiert bzw. eine kostengünstigere Lösung in Form der Verkleidung einer Stahlzarge wählt.